2010 Kunst im Amt

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Juni 2010 - Ausstellung mit dem “Kunstverein Duisburg e.V.” im Rahmen der Ausstellungsreihe “Kunst im Amt”.

Die Ausstellungsreihe des Kunstvereins Duisburg e.V unterstützt durch den Kultur-Förderkreis Homberg/Ruhrort/Baerl e.V. im Rathaus Duisburg-Homberg begann im April mit einer Mitgliederausstellung aller 37 Künstler. Danach stellen in den nächsten 2 Jahren die Künstler in Gruppen zu jeweils 4 oder 5 Künstlern ihre Arbeiten aus. Im Juni 2010 war ich in der ersten Gruppenausstellung zusammen mit Rudi Behnke, Regine Hattwig und Monika Tiedemann vertreten. Das Rathaus bietet mit seinen großzügigen Fluren beste Ausstellungsmöglichkeiten auf zwei Etagen, um ein breites Spektrum der Arbeiten (bis zu 90 Bilder) zu zeigen.

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Bild- und Textwiedergabe aus der Rheinischen Post:

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Die Künstler (v. l.) Rudi Behnke, Monika Tiedemann,
Regine Hattwig und Heidi Goldhammer stellen im Bezirksamt
Homberg aus. RP-Foto: Ralf Hohl

Duisburg
Das Rathaus als Kunstgalerie

VON PATRICK CLASEN - zuletzt aktualisiert: 24.06.2010

Duisburg (RP) Seit dem 29. April läuft das Projekt "Kunst im Amt" im Homberger Rathaus, bei dem ein Jahr lang 37 Künstler ihre Werke vor Menschen ausstellen, die sonst eher weniger mit Kunst in Kontakt kommen würden.

Ab heute stellen vier neue Künstler ihre Werke in den Fluren des Bezirksamts am Bismarckplatz aus.

Die Entscheidung für ein so mutiges Projekt erntete bereits viel positive Resonanz. "Die Leute rufen bei uns an und fragen nach, ab wann man die Ausstellung besuchen kann", erzählt Herbert Gorba, Vorsitzender des Kunstvereins Duisburg. Auch Künstlerin Monika Tiedemann ist von dem Projekt überzeugt: "Ich habe so ein positives Empfinden in den Räumen. Kunst und Amt – das kann zusammenpassen", schwärmt sie.

Künstler will provozieren

Das Unauffällige hat sich die Schleswig-Holsteinerin zum Thema gemacht. "Dinge, die man nicht sofort wahrnimmt, sind mein Thema. Ich möchte sagen: Guckt mal hier, das Unscheinbare ist toll!". Als Motiv ihrer Bilder hat sie Gräser und Wiesen gewählt. "Die Natur gibt mir die Formen vor", sagt sie.

Im Gegensatz dazu möchte Rudi Behnke, gebürtiger Brandenburger, mit seinen Werken provozieren. "Ich weiß, dass ich in meiner Ausdrucksweise nicht bescheiden bin", sagt der 52-Jährige lächelnd. Mit seinen Werken, die Titel wie "Halsschmuck" oder "Lady's dream colours" tragen, stößt er an die Grenzen der Salonfähigkeit. Gerade weil auch Jugendliche Zugang zu den Räumen haben, gibt es Bedenken. Aber Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann ist sich sicher: "Es gibt einen Unterschied zwischen Kunst und billiger Erotik."

Geschichten, wie sie jeder kennt

Völlig anders präsentiert sich die Duisburger Künstlerin Regine Hattwig. Von den insgesamt 153 Exponaten wird sie gerade einmal neun von sich zur Schau stellen. "Ich wollte mich reduzieren und habe nur wenige meiner Werke gewählt", erklärt sie. Auch sie glaubt an das Projekt: "Hier kann jeder was für sich mitnehmen."

Heidi Goldhammer, deren Mutter Hombergerin ist, ist von dem Projekt ebenfalls überzeugt. Ihre Arbeiten zeugen von "Schmerz, Verlust, Verletzungen und wie wir dadurch wachsen", wie sie es selbst ausdrückt. "Meine Arbeiten erzählen Geschichten, wie sie jeder kennt."

"Es zeugt auch von Vertrauen gegenüber den Bürgern, dass diese Werke hier so offen gezeigt werden", bilanziert Herbert Gorba die Stimmung der Künstler.

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RP-Bericht als PDF-Datei

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RP-Bericht 28.04.2010 als PDF-Datei

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WAZ-Bericht 28.04.2010 als PDF-Datei

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Letzte Aktualisierung:   Samstag, 20. Januar 2018